Relationale Analyse nach Sonnenzeichen
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Die Tierkreis-Kompatibilität oder Synastrie ist der Zweig der Astrologie, der dem Vergleich zweier Geburtshoroskope gewidmet ist. Sie beschränkt sich nicht darauf, zwei Sonnenzeichen einander gegenüberzustellen, sondern untersucht die Positionen und gegenseitigen Aspekte der Planeten zweier Personen, um die Harmonien und Spannungen ihrer Beziehung herauszuarbeiten. Dieses astrologische Vergleichswerkzeug stellt die Schlüsselelemente jedes Horoskops einander gegenüber, aus einer Liebes-, Freundschafts- oder Berufsperspektive. Es fügt sich in eine Tradition der Beziehungsanalyse ein, die seit der hellenistischen Antike bezeugt ist.
Die Tierkreis-Kompatibilität, strenger als Synastrie bezeichnet, meint den Vergleich zweier Geburtshoroskope, um die Dynamik einer Beziehung zu untersuchen. Sie prüft die Aspekte, die sich zwischen den Planeten des Horoskops A und denen des Horoskops B bilden: Konjunktionen, Oppositionen, Quadrate, Trigone und Sextile. Diese Praxis ist seit der griechisch-römischen Antike dokumentiert und wurde in der Renaissance von Astrologen wie Jean-Baptiste Morin de Villefranche (1583-1656) kodifiziert. Im 20. Jahrhundert trug die amerikanische Astrologin Lois Rodden dazu bei, die moderne Verwendung der Synastrie in der Paaranalyse zu popularisieren.
Für eine präzise Synastrie geben Sie Datum, Uhrzeit und Ort der Geburt jeder der beiden Personen an. Uhrzeit und Ort ermöglichen die Berechnung von Aszendenten, Häusern und genauen Positionen der schnellen Planeten, die für jeden ernsthaften Beziehungsvergleich unverzichtbar sind. Ohne die Uhrzeit bleibt die Analyse möglich, ist aber auf die langsameren Planeten beschränkt. Unser Werkzeug kreuzt die Horoskope der beiden Personen, hebt die Hauptaspekte zwischen ihren jeweiligen Planeten hervor und signalisiert die Zonen der Komplementarität sowie die wahrscheinlichen Reibungspunkte gemäß den Konventionen der westlichen Astrologie.
Vermeiden Sie es, die Kompatibilität auf den bloßen Vergleich der Sonnenzeichen zu reduzieren: Das ist der häufigste Fehler. Untersuchen Sie vorrangig die Kontakte zwischen Mond, Venus und Mars, den Planeten der Affekte, des Verlangens und der Bindung. Berücksichtigen Sie den Aszendenten jedes Einzelnen, der die Kontaktweise beschreibt. Vergessen Sie nicht, dass eine astrologische Spannung keine absolute Unverträglichkeit ist: Sie beschreibt eine Dynamik, an der zu arbeiten ist. Die Synastrie ist ein symbolisches Raster, nie ein Urteil.
Selbstverständlich. Der Begriff „unverträglicher" Zeichen ist eine Vereinfachung für ein breites Publikum. In der Praxis wird eine Beziehung anhand der Gesamtheit beider Horoskope analysiert: Ein als schwierig geltendes Widder-Krebs-Paar kann sehr gut funktionieren, wenn die Monde oder Venuspositionen harmonisch sind. Die Synastrie nuanciert Verallgemeinerungen weitgehend.
Die Trigone (120°) und Sextile (60°) gelten als harmonisch: Sie erleichtern den Austausch zwischen den beiden Horoskopen. Die Konjunktionen (0°) verstärken ein gemeinsames Thema. Die Oppositionen (180°) und Quadrate (90°) bringen Spannungen mit sich, manchmal fruchtbar, manchmal zermürbend, je nach beteiligten Planeten.
Nein. Die Synastrie ist auf jede Art von Beziehung anwendbar: freundschaftlich, familiär, beruflich oder kooperativ. Astrologen nutzen sie beispielsweise zur Analyse von Geschäftspartnerschaften, kreativen Tandems oder Eltern-Kind-Beziehungen. Die analysierten Indikatoren unterscheiden sich je nach untersuchter Beziehungsart.
Das Komposithoroskop ist ein einzelnes Horoskop, das aus den Mittelpunkten zwischen den Planeten zweier Personen gebildet wird. In den 1970er Jahren vom amerikanischen Astrologen Robert Hand theoretisiert, beschreibt es die Beziehung selbst als Entität und ergänzt die Synastrie, die die beiden individuellen Horoskope vergleicht.